Sonntag, 30. Dezember 2018

Debüt-Krimi erschienen

Seit Anfang Dezember 2019 erhältlich:
GäuWriters: „Randfiguren“

Paperback
248 Seiten
ISBN-13: 9783982053400
Verlag: Phrasanova Medien
Erscheinungsdatum: 14.12.2018
Sprache: Deutsch
Farbe: Nein
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Basierend auf einem „True Crime“, dem so genannten „Stuttgarter Koffer-Mord“-Fall, haben die „GäuWriters“, eine Autorengruppe aus der Region Stuttgart, einen Lokalkrimi geschrieben.
Der Mord an zwei Menschen, die grausam getötet und später in zwei Koffern gepackt und einfach an einer Stelle im Schlossgarten entsorgt wurden, beschäftigt im Sommer 2014 den Protagonisten im Buch Immobilien-Makler Stefan Bach. Er fühlt sich im Stuttgarter Osten mitverantwortlich für ein friedliches Zusammenleben, nicht nur wegen seines Berufes und seiner Aufträge, sondern weil ihm die Menschen rund um den Ostendplatz im Stuttgarter am Herzen liegen. Es lässt den Kommunalpolitiker und Kümmerer vor allem nicht kalt, dass die beiden Mordopfer aus der Obdachlosen-Szene aus Stuttgart-Ost kommen. Wegen seiner Neugier und seiner Beharrlichkeit geraten nicht nur Trainingspläne für den Stuttgartlauf, sondern auch er selbst, in höchste Gefahr. Bach fängt an, Informationen aus Medien und anderen Quellen zu sammeln und sich so sein eigenes Bild über den Fall zu machen.

Auf 248 Seiten kann der Leser mit dem Protagonisten Stefan Bach auf die realen und fiktiven Spuren des Mörders im Osten der Stadt gehen und das Rätsel rund um die fiktiven Todesumstände der  beiden Opfer, eine Frau und ein Mann, lösen.

Den Mord an den beiden aus dem Obdachlosen-Milieu hat es so gegeben. Viele der Szenen spielen an realen Orten und auch Ereignisse so tatsächlich passiert, doch die Geschichten der beiden fiktiven Opfer und von Stefan Bach und seinem Umfeld sind in der Fantasie der „GäuWriters“ entstanden und nun in einem Buch mit dem Namen „Randfiguren“ veröffentlicht worden.

Das Buch ist im Verlag „Phrasanova-Medien“ erschienen und ist damit nicht nur das Erstlingswerk der „GäuWriters“, sondern auch die erste Publikation des Verlags.

„Randfiguren“ ist bei mehreren Anbietern erhältlich, zum Beispiel bei Amazon:
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Freitag, 15. Juli 2016

Reportage: Eisenbahn-Freunde Schwäbisch Hall für Trix Club News von Märklin

Auf 650 Quadratmetern gehen die Mitglieder des Eisenbahnmodell-Clubs Haller Eisenbahnfreunde e.V. ihrem Hobby nach. In einem ehemaligen Lager unter einer Fabrik planen sie ihre Anlagen, basteln daran und lassen die Züge fahren.

Seit mehr als 15 Jahren stehen die Zeiger der Uhr auf fünf vor eins. Schon lange wurden keine Küchenteile mehr von den drei Rampen auf LKWs verladen. Ein hellblau-weißes Schild mit einem Namens-Schriftzug aus den 60ern zeugt noch von der Zeit, als hier noch Küchen hergestellt wurden. Trostlos sieht es aus auf dem Gelände des insolventen Küchenherstellers Schaffitzel am Rande des Industriegebiets Herdweg im Schwäbisch Haller Stadtteil Sulzdorf. Doch am Eingang zum alten Lager prangt das Logo der HEF. Hier im Keller des Fabrikgebäudes treffen sich die Mitglieder jeden Freitag zu den Vereinsabenden.

Im Jahr 1994 haben sich in Schwäbisch Hall 28 Anhänger der Eisenbahn und der Modellbahn zusammengefunden und den Verein Haller Eisenbahnfreunde (HEF) gegründet. Frühere Versuche Modellbahnclubs zu gründen hatten keinen Erfolg. Im „Old Smuggler“, einer Kneipe in Sulzdorf, fand die erste Ausstellung statt. 1.000 Besucher kamen. Also blieb man dran. Es folgten Ausstellungen in der Schwäbisch Haller Johanniterhalle und in der Steinbacher Versteigerungshalle. „Umzüge von einer Scheune in den nächsten Lagerraum, Ausstellungen in Wohnräumen und in der Gartenschauhalle und anderes mehr, haben viel Mühe und Schweiß gekostet“, erzählt der erste Vorsitzende Theo Hagdorn.

Im Jahre 2000 ist es dem Vorstand dann gelungen einen neuen geräumigen Clubraum anzumieten. Mit dem „geräumigen Clubraum“ ist das Untergeschoss in der alten Fabrikhalle gemeint. „Es wurde renoviert, Wände wurden eingezogen und gestrichen. All diese Mühen haben den Club zusammengeschweißt und Erfolg gebracht“, so Hagdorn. Auf rund 650 Quadratmeter Ausstellungsfläche zeigt der Club  Anlagen von Spur Z bis Spur 1. „In den Folgejahren haben wir, nach Originalplänen der DB, unsere N-Anlage geplant und gebaut. Da ist der Hessentaler Bahnhof zu sehen, wie er vor 50 Jahren aussah, die Eisenbahnstrecke vom Tullauer Viadukt über den Haller Bahnhof mit Lokschuppen, Rangiergleisen und Lagerhallen wie er früher existierte, bis hin zum Tunnel unterm Ripperg mit detailgetreuen Häusern und Landschaft neben der Strecke“, erzählt der erste Vorsitzende. Gut 25 Meter ist die Anlage lang, wenn sie richtig aufgebaut ist. Derzeit aber ist sie zu einem U geformt. Damit auch andere Anlagen ihren Platz haben.                                                                                                                           

Zwei Ausstellungen veranstaltet der Verein im Jahr, eine im November, eine im Januar. „Zu beiden kommen gleich viele Besucher“, sagt Dieter Bertram von den HEF. „Die Ausstellungen sind für uns eine Einnahmequelle. Damit finanzieren wir unser Vereinsleben.“ Dennoch wird eine Ausstellung nicht aus finanziellen Gründen gemacht: „Wir wollen unseren Club und unser Hobby präsentieren. Und die Leute kommen zu uns, weil sie etwas fahren sehen wollen. Es muss Bewegung auf den Anlagen sein.“

Der Verein hat Nachwuchssorgen. Die Mitglieder sind meist im Alter von über 50 Jahren. „Es gibt eine Jugendgruppe, doch wenn die Kinder älter werden, haben andere Interessen Vorrang. Es werden leider immer weniger. Die Zahl der Jugendlichen geht zurück“, erzählt Bertram.

Die Mitglieder der HEF erkennt man bei den Ausstellungen an den bordeauxroten Pullovern, die schon lange das Erkennungszeichen des Vereins sind. Ein Blick auf das Jubiläumsfoto aus dem Jahr 2004 (da wurde der Verein 10 Jahre alt), zeigt die Mitglieder in jenen Pullovern. Bei den Ausstellungen sieht man sie hinter den Anlagen. Schnell werden da die Züge wieder auf die Schienen gestellt, Bäume wieder aufgerichtet – und gerne, wenn sich jemand bei den Ausstellungen für die Anlagen interessiert, Auskunft gegeben.

Neben der großen N-Spur-Anlage mit dem Schwäbisch Haller Bahnhof im Mittelpunkt, basteln die Mitglieder gerade an einer neuen N-Spur-Anlage. Diese aber hat keine reale Grundlage. „Hier handelt es sich um eine reine Fantasie-Anlage unserer Mitglieder. Da gibt es kein reales Vorbild“, sagt Bertram. Und einfach eine Anlage bauen, um sie ja fertig auf der Ausstellung zu präsentieren, kam den Mitgliedern nicht in den Sinn. „Bei uns im Verein gibt es drei Gruppen. Die einen sind die Techniker, die eben gerne an den Modellen und Teilen herumschrauben. Die anderen sind Bastler beschäftigen sich gerne mit dem Bau und der Gestaltung der Anlagen. Die dritte Gruppe sind die Spieler, die Freude an den fertigen Anlagen haben und damit spielen wollen“, sagt der Vorsitzende Hagdorn.

Die HEF gehören nicht zu den reisefreudigen Clubs, wie Bertram bestätigt. „Wir haben sehr komplizierte Anlagen. Der Aufwand alles abzubauen und wieder aufzubauen und dann wieder abzubauen und dann hier wieder aufzubauen ist für uns zu groß.“ Dennoch ist man als Verein des Öfteren unterwegs. „Es muss aber etwas mit der Eisenbahn zu tun haben. Wir schauen uns dann die Modelle gerne im Original an.“



Da die Mitglieder, nach eigener Aussage, sehr detailverliebt sind, haben sie gute Erfahrungen mit Märklin-Modellen gemacht. „Es kommt alles sehr nah an die Realität ran. Die Maßgenauigkeit ist eine Stärke von den Märklin-Modellen.“



Steckbrief:



Organisation:

„Unsere Mitglieder kommen aus dem gesamten Landkreis Schwäbisch Hall“, sagt Dieter Bertram. Begonnen wurde 1994 mit 28 Eisenbahn-Enthusiasten Im Jubiläumsjahr 2004, zählte der Club über 50 Mitglieder. Zum 20-jährigen Bestehen 2014 ist die Zahl der Mitglieder nochmals angestiegen. Derzeit sind es 55. Die HEF sind ein eingetragener Verein. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden Theo Hagdorn, dem 2. Vorsitzenden und Kassierer Peter Dinter und dem Schriftführer Michael Hartmann. Man trifft sich freitags im Vereinsheim.

Anlagenbau:

Auf 650 Quadratmetern im Untergeschoss einer Fabrikhalle stehen mehrere Anlagen, darunter zwei N-Spur-Anlagen (wobei sich eine noch im Bau befindet). Ansonsten sind alle Spurgrößen vorhanden.

Geschichte:

Vor 21 Jahren wurde der Verein gegründet. Schnell hatte man Erfolge durch gut organisierte Ausstellungen. Nach mehreren Umzügen ist man nun seit 2000 im jetzigen Vereinsheim und wird die weiteren Jahre noch dort verbringen können. Der neue Besitzer des Geländes hat das zugesichert.

Und hier geht es zum Artikel im Magazin: http://www.maerklin.de/fileadmin/media/clubs/316/Trix_Clubnews_03-2016_Gesamt_051916_DE_rp.pdf (Seiten 17 bis 19)